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Aktuelles / 29. Mai 2026

Nationales Bildungsforum 2026: Das Programm

Auf dem 9. Nationalen Bildungsforum am 9. und 10. September 2026 in Lutherstadt Wittenberg fragen wir: Wie funktioniert die Zusammenarbeit von Jugendhilfe und Schule, die nach unterschiedlichen Rechtskreisen und Zuständigkeiten organisiert sind und unterschiedlichen Professionsverständnissen folgen?

Worum geht es in diesem Jahr?

Das System von den Kindern her zu denken heißt,
das System neu zu denken.

Die Krise des Bildungssystems lässt sich nicht nur im Klassenzimmer lösen. Je mehr Kinder in Ganztagsschulen lernen, desto besser müssen Schule und Jugendhilfe zusammenarbeiten. Von Schulbegleitung, Schulsozialarbeit über Horte bis hin zu den Bundesprogrammen Bildung und Teilhabe gibt es heute schon zahlreiche, mehr oder weniger abgestimmte Kooperationen.

Doch wie funktioniert die Zusammenarbeit von Jugendhilfe und Schule, die nach unterschiedlichen Rechtskreisen und Zuständigkeiten organisiert sind und unterschiedlichen Professionsverständnissen folgen? Stehen wirklich die Kinder und Jugendlichen im Mittelpunkt der Bemühungen, wie alle Beteiligten behaupten – oder eher die Logik des Systems?

Sozialgesetzgebung einerseits und Schulgesetze andererseits wurden in einer Zeit geprägt, in der Inklusion, Ganztag und Einwanderungsgesellschaft Fremdworte waren. Die Lebensrealität von Kindern und Jugendlichen wie auch ihren Familien zeigt heute immer deutlicher: Aus dem Nebeneinander von Zuständigkeiten, Programmen und Budgets muss ein Miteinander werden. Wir müssen das System von Schule und Jugendhilfe neu denken, und zwar konsequent von den Kindern und Jugendlichen her. Fachvokabeln in diesem Zusammenhang heißen „Sozialraumorientierung“ oder „rechtskreisübergreifende Zusammenarbeit“. Gerade auch die Förderung multiprofessioneller Teams im Startchancenprogramm und die Realisierung von Inklusion erfordern eine engere Abstimmung von Bund und Ländern mit der kommunalen Ebene.

Damit beginnen wir beim Nationalen Bildungsforum 2026 und fragen: Was verhindert eine bessere Zusammenarbeit von Schule und Jugendhilfe in der alltäglichen Praxis? Wie müssen Ressourcen anders gesteuert werden, damit die Mittel möglichst viel Wirkung beim Lernen und Aufwachsen erzielen? Gibt es Kommunen, die neue Wege gehen, von denen man lernen kann?

Diesen Fragen widmen wir uns beim 9. Nationalen Bildungsforum in Wittenberg vom 9. bis 10. September 2026. Wir wollen das Miteinander der Rechtskreise Schule und Jugendhilfe neu denken. Wie immer bringen wir verschiedene Akteur*innen und Expert*innen aus Politik, Verwaltung, Wissenschaft, Praxis und Zivilgesellschaft zusammen an einen Tisch, um gemeinsam an Lösungen zu arbeiten.

Die Einladung zum Nationalen Bildungsforum ist persönlich und nicht übertragbar. 

Da dieses Jahr das Forum in der historischen Aula im Haus Melanchthon des Gymnasiums Leucorea stattfindet, finden Sie hier eine aktuelle Karte.

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Programmheft 2026: Vom Erkennen zum Handeln und zurück. Für ein neues Miteinander von Bildungsforschung, Bildungspolitik und Bildungspraxis

Jetzt das Programmheft für das Nationale Bildungsforum 2026 herunterladen!

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